Projekte

Selbstbehauptungstraining für die Schulkinder im Kindergarten "Spatzenland" (Hainstadt/Breuberg)

Am Donnerstag, den 11.07.2013 fand im Kindergarten Spatzenland ein Selbstbehauptungstraining für die Schulkinder mit dem Karate World Cup Sieger, Mohammed Abu Wahib, statt. Diese Aktion ist eine Kooperation  zwischen dem Integrationsstützpunktverein SV UNSU Karate Höchst i.Odw. e.V.  und dem Kindergarten Hainstadt.

In der einstündigen Trainingseinheit erklärte der Karate Trainer den Schulkindern zuerst, dass man sich im Karate Dô ("Die Kunst der leeren Hand")  ohne Messer, Stöcke, etc. verteidigt und dass diese Kampfkunst nicht zum Angreifen sondern ausschließlich zum Verteidigen ist.

Als Aufwärmübungen mussten die Schulkinder spielerisch verschiedene Laufschulübungen ausführen, die zu deren Verbesserung der Koordination und zur Stärkung einer korrekten Haltung dienen.

Nachdem alle Kinder richtig warm waren, erlernten sie Verteidigungstechniken, die sie in Gefahrensituationen anwenden könnten.

Viel Spaß und Freude hatten die Schulkinder dann an der Koordinationsleiter, dem Slalom-Lauf und den Abschlussspielen zum Thema Orientierung und Kondition.


Alles in allem war es eine gelungene Selbstbehauptungsstunde von denen die Kinder anschließend noch im Kindergarten mit Begeisterung weiter redeten. "Nach solch einem guten Feedback sind wir als Kindergartenerzieherinnen nicht davon abgeneigt erneut eine Selbstbehauptungsstunde für die Kinder anzubieten", so die Erzieherinnen des Kindergartens Spatzenland.

 

Titelverleihung "Schule ohne Rassismus -Schule mit Courage" der Schule am Sportpark (Erbach)

v.li.n.re.: Gerhard Müller (Jugendsozialarbeiter d. Stadt Erbach), Mohammed Abu Wahib und Alexander Carraso Torres (Dipl. Sozialpädagoge d. Schule am Sportpark)

Am Freitag, den 03.05.2013 fand in der Schule am Sportpark in Erbach die offizielle Titelverleihung des Projektes "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" statt. Eingeladen wurden unter anderem Harald Buschmann (Bürgermeister der Kreisstadt Erbach), Sabine Krämer-Eis (Bürgerpraxis der Kreisstadt Erbach), Gunter Sander (Leiter OVBuk/Lernstubb Odenwald) und der Schulpate Mohammed Abu Wahib.


Am Rande dieser Titelverleihung erhielt Mohammed Abu Wahib für sein Engagement eine Urkunde von der bundesweiten Aktion "Gewalt verhindern - Integration fördern" für das Projekt "Gewalt, Scherben und Alkohol". 

 


Mohammed Abu Wahib wird Pate der Schule am Sportpark in Erbach

Seit dem 01. Januar 2013 hat Mohammed Abu Wahib die Patenschaft für die Schule am Sportpark in Erbach für das Projekt "Schule ohne Rassismus" angenommen. Somit ist die Erbacher Schule die erste Schule im Odenwaldkreis, die an diesem Projekt teilnimmt.

 

Was ist Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage?

 

Schule ohne Rassismus ist ein Projekt von und für SchülerInnen. Es bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, in dem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Schule ohne Rassismus ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören über 1000 Schulen an, die von mehr als 750.000 SchülerInnen besucht werden (Stand: Januar 2012).

 

Was bedeutet der Titel genau?

 

 Der Titel ist kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern ist eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und die Zukunft.  Eine Schule, die den Titel trägt, ist Teil eines Netzwerkes, das sagt: Wir übernehmen Verantwortung für das Klima an unserer Schule und unser Umfeld.

 

Weitere Informationen...

Statement des Paten:

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,


weil Kinder und Jugendliche frühzeitig lernen sollen, dass man auch ohne Vorurteile über andere Menschen, die vielleicht anders aussehen, sprechen oder leben, miteinander umgehen kann. Durch meine Sportart Karate-Do lernt man von Beginn an diesen Respekt dem Anderen gegenüber zu zeigen, egal ob dieser Feind oder Freund ist. Ich freue mich sehr die Schule zu unterstützen.

Mohammed Abu Wahib, Karate World- und Europacupsieger, mehrfacher Deutscher Meister;

seit 2013 Pate der Schule am Sportpark, Erbach, Hessen

Integration durch Sport

V.l.n.r. Der 2. Vorsitzende der DOG Odenwaldkreis, Peter Falter, und der 1. Vorsitzende des SV UNSU Karate Höchst, Mohammed Abu Wahib.

Am 02. Oktober 2011 richtete der SV UNSU Karate Höchst i.Odw.e.V. in der Grundschule Höchst i.Odw. den 1. Internationalen Top Fighter Cup aus, bei dem nationale sowie internationale Nachwuchsathleten an den Start gingen.


Vor Ort war auch die Deutsch-Olympische Gesellschaft (DOG) des Odenwaldkreises durch Herrn Peter Falter (2. Vorsitzender) vertreten. Die DOG setzt sich nachhaltig für die Integration durch Sport ein und da der Top Fighter Cup 2011 unter dem Motto "Freunde finden/ Kultureller Austausch" stand, übergab Herr Falter im Rahmen der Eröffnung der Veranstaltung eine kleine Spende an den 1. Vorsitzenden des SV UNSU Karate Höchst i.Odw.e.V., Herr Mohammed Abu Wahib.

 

Kurs nach dem Konzept von Ernes Erko Kalac an der Bischof-Ketteler-Schule

Karate-Kampfkunst im Unterricht

Klein-Zimmern - Als Justin die Sporthalle betritt, macht er erstmal eine Verbeugung. Es wird nicht die letzte sein: Wie bei seinen Mitschülern werden die Ehrfurchtsbezeugungen immer wieder Teil des Projektunterrichts sein. „So wollen wir Regeln und Disziplin lernen. Von Michael Just

 

Der Kurs kam durch den Kontakt von Lehrer Andreas Collin zum Eppertshäuser Ernes Erko Kalac zustande. Kalac hat vor neun Jahren den Gesundheits- und Kampfsportverein Lotus gegründet. Dessen Ziel: Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund über den Sport zu integrieren. Der Verein holte Kinder von der Straße, erreichte sportliche Titel auf euro-päischer Ebene und wurde sogar vom Bundespräsidenten geehrt.

Seit Schuljahresbeginn leitet Mohammed Abu Wahib (links) ein Karate-Projekt an der Bischof-Ketteler-Schule. Er will gleichermaßen Respekt, Disziplin aber auch Selbstbe-wusstsein zu vermitteln. Damit tun sich einige schwer“, erzählt Kursleiter Mohammed Abu Wahib.

Seit Beginn des Schuljahres läuft ein klassenübergreifendes Karate-Projekt an der Klein-Zimmerner Bischof-Ketteler-Schule (BKS), einer Einrichtung für Erziehungshilfe mit rund 50 Schülern. Da die Kinder meist aus schwierigen Elternhäusern kommen, wird in kleinen Gruppen agiert. „Die Kinder brauchen Aufmerksamkeit und auch mal ein Lob, das sie zuhause nur selten erhalten. Dazu muss Zeit sein, auf ihre Probleme und psychischen Befinden einzugehen“, sagt Abu Wahib. Das Projekt ist mehr als nur Sport. Hier wird fürs Leben gelernt.

 


Gewalt, Scherben und Alkohol - Ein Projekt zur Suchtprävention

„GSA - Gewalt, Scherben und Alkohol", ist ein bundes - und landesweit ausgezeichnetes Präventionsprojekt der Schulsozialarbeit der Schule am Sportpark Erbach mit der Lernstubb Michelstadt und der Jugend-

sozialarbeit der Stadt Erbach.

Das Präventionsprojekt ist aufgrund Beobachtungen und Rückmel-

dungen aus der Bevölkerung, Gesprächen mit Schulen, Eltern, Kindern und Jugendlichen entstanden. Gewalt und insbesondere exzessiver Alkoholkonsum bei jungen Leuten sind aktuelle Themen, die nicht nur kommunal an Brisanz gewonnen haben, sondern bundesweit eine problematische Entwicklung aufzeigen. Um der Entwicklung entgegen zu wirken, bedarf es konstruktiver Zusammenarbeit. Deshalb setzen die Verantwortlichen beim Projekt „Gewalt, Scherben und Alkohol" auf Netzwerkarbeit.

 


Laudatio von Frau Brigitte Zypries

Ehrung für Präventionsprojekt von Mohammed Abu Wahib durch Bundesjustizministerin Zypries

 

Das Projekt „Gewalt, Scherben und Alkohol“, das in der Kreisstadt Erbach seit Jahren zur Gewalt- und Suchtprävention für junge Menschen läuft, ist mit einem bundesweiten renommierten Preis ausgezeichnet worden.

 

Seit Sonntag, 08.02.2009, darf die Erbacher Initiative sich zu den 53 Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2008“ zählen. In einer Feierstunde im Alten Bau des Erbacher Schlosskomplexes würdigte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries das Kooperationsprojekt mit einer Urkunde „für vorbildliches, nachahmenswertes zivilgesellschaftliches Engagement“ und einem Preisgeld von 2000 Euro.

Ein Baustein des Projekts ist beispielsweise das Gewaltpräventionsangebot des Karate-Weltmeisters Mohammed Abu Wahib aus Bad König, der auch bei der Feier anwesend war.

 

Die Gewaltprävention beinhaltete zwei Trainingseinheiten unter dem Motto Selbstverteidigung, verschiedene Rollenspiele mit dem Ziel die Achtung der Mitmenschen, die Toleranz und den Respekt gegenüber anderen und sich selbst zu begreifen und zu erlernen.

Zypries betonte die besondere Bedeutung der ausgelobten Projekte angesichts des 60. Jahrestags des Grundgesetzes im Mai diesen Jahres: „Die Werte und Prinzipien der Verfassung gilt es vor Ort mit Leben zu füllen.“

 

Gregor Rosenthal, Geschäftsführer des Bündnisses für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“, versprach die Aufnahme Erbachs in die bundesweite Landkarte der „Schatzkästchen“ vorbildlicher Projekte für zivilgesellschaftliches Engagement.


Bürgermeister Harald Buschmann und Heidi Adam, Schulleiterin der Schule am Sportpark, betonten den Nutzen der Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Akteuren und dem Odenwaldkreis sowie die Notwendigkeit, junge Leute konzeptionell einzubeziehen.

 

Zur Seite Bündnis für Demokratie und Toleranz gegen Extremismus und Gewalt...

 

SCHULE AM SPORTPARK

organisiert von der Jugendsozialarbeit der Stadt Erbach und der Schulsozialarbeit der Schule am Sportpark von:

Gerhard Müller und Alexander Carrasco Torres

Am 10. April
gsa-broschuere-10-2010.pdf
PDF-Dokument [9.9 MB]

seit 2013 Pate der Schule am Sportpark Erbach

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Kontakt

Mohammed Abu Wahib

Brunnenstr.32

64747 Breuberg

06163-3090452

0177-7427132

abuwahib@hotmail.com

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